
Frankfurt kassiert eine "inakzeptable" Abreibung
n-tv
Ein finnischer Olympiasieger sorgt beim DEL-Topspiel zwischen Köln und München für den Unterschied. Auch einem Mannheimer Neuzugang gelingt ein Traumeinstand. Frankfurt erlebt ein Debakel, das historische Ausmaße annimmt.
Die Kölner Haie haben einen Fehlstart in die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hingelegt. 141 Tage nach der verlorenen Finalserie gegen die Eisbären Berlin musste sich der Vizemeister zum Auftakt dem EHC Red Bull München mit 2:4 (0:0, 1:2, 1:2) geschlagen geben. Philipp Krening (30.), Maximilian Kastner (35.), Tobias Rieder (43.) und der erst am Donnerstag verpflichtete finnische Weltmeister und Olympiasieger Ville Pokka (45.) trafen für die Münchner. Brady Austin (36.) sorgte für das zwischenzeitliche 1:2 der Kölner, Nate Schnarr (54.) für den Endstand.
Die Löwen Frankfurt kassierten im ersten Saisonspiel eine üble Abreibung. Das 1:9 (0:3, 0:5, 1:1) gegen die Grizzlys Wolfsburg bedeutete die höchste Heimniederlage und insgesamt die zweithöchste der Klubgeschichte in der DEL. "Das ist inakzeptabel. Das ist eine schreckliche Leistung", sagte Frankfurts Kapitän Maksim Matushkin in der zweiten Drittelpause bei MagentaSport.
Der aus Köln gekommene Nationalstürmer Justin Schütz schoss die Adler Mannheim per Doppelpack zum Auftakterfolg. Beim 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) über die Straubing Tigers brachte der Torjäger seinen neuen Klub bereits nach acht Sekunden in Führung, im Schlussdrittel (47.) legte er nach. Den Endstand besorgte Kris Bennett (59.). Torhüter Maximilian Franzreb parierte alle 27 Schüsse der Gäste.
