Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
Flug-Chaos: Wie stehts um die Luftfahrt-Branche?

Flug-Chaos: Wie stehts um die Luftfahrt-Branche?

DW
Monday, June 20, 2022 01:04:41 PM UTC

Die Urlaubszeit startet in Deutschland - aber für viele fängt die Reise an den Traumstand mit einer Menge Frust an den Flughäfen an. Ein Blick auf die Branche kurz vor Beginn der Luftfahrtschau ILA.

Der Reiseverkehr im Mai und den ersten Wochen des Juni hat eine Vorahnung gegeben, wie es im Sommer an Europas Flughäfen aussehen könnte. Passagiere werden in den kommenden Wochen vor allem eines brauchen: Geduld. Denn an den deutschen Flughäfen werden die Warteschlangen vor den Abfertigungen immer länger. Der wesentliche Grund: Personalmangel bei den Dienstleistern - seien es die Sicherheitskräfte oder die Mitarbeiter auf dem Vorfeld, die das Gepäck in die Flugzeuge laden oder diese entladen. Gerade erst verkündete der Billigflieger Easyjet, in den kommenden Wochen wegen Personalmangels Tausende Flüge zu streichen.  

Während der Pandemie haben viele Dienstleister Mitarbeiter entlassen, die sich inzwischen häufig besser bezahlte Jobs gesucht haben. Und wenn sie zurückkehren möchten, dann müssen sie zunächst eine langwierige Sicherheitsüberprüfung durchlaufen, sagt Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV. Aktuell fehle etwa ein Fünftel des operativen Personals an den Flughäfen, deshalb fordert er eine beschleunigte Prüfung, damit diese Mitarbeiter schneller eingestellt werden könnten: "Eine Sicherheitsüberprüfung kann nicht acht Wochen dauern, dann ist nämlich die Sommerferienzeit schon wieder vorbei."

An Personal fehlt es aber nicht nur am Boden. Auch in der Luft gibt es Engpässe. Lufthansa etwa muss für den Juli hunderte Flüge streichen, weil es an Bordpersonal fehlt. Die Gewerkschaften fühlen sich bestätigt: "Dass der radikale Stellenabbau in vielen Bereichen der Luftfahrt sich bei der Erholung negativ auswirken würde, war seit langem klar", meint der Präsident der Pilotenvereinigung Cockpit, Stefan Herth. Schnell genügend Piloten zu finden ist jedoch nicht leicht - und das gilt weltweit. In den USA würden derzeit Piloten im Regionalverkehr zu Konditionen eingestellt, die besser seien als die, die zuvor als Maximum galten, sagt Heinrich Großbongardt, Luftfahrtexperte aus Hamburg.

Die Macht der Arbeitnehmer steigt also. In Deutschland könnte sogar ein Pilotenstreik bei der Lufthansa drohen, weil das Management in der Kerngesellschaft mit weniger Jets fliegen und stattdessen mehr Verkehr in die günstigere Tochter Eurowings verlagern will. Denn Lufthansa muss Kosten sparen. Die Airline hat in der Coronapandemie stark gelitten und möchte sich nun neu aufstellen. Gleichzeitig aber will man die Passagiere schnell wieder bedienen. Doch das wird eben schwierig: "Ich habe mich schon in den letzten Wochen mehrfach bei unseren Kunden entschuldigen müssen, und ich befürchte, ich werde es auch im Sommer das ein oder andere Mal noch tun müssen", gestand Lufthansa-Chef Carsten Spohr schon im Mai ein. 

Es gibt noch weitere Probleme: Die Treibstoffpreise haben wegen des Ukraine-Krieges stark angezogen. Der russische Luftraum ist gesperrt - deshalb müssen die Flugzeuge, die nach Fernost fliegen, teure Umwege in Kauf nehmen. Hohe Kosten also, die einige Fluggesellschaften in Bedrängnis bringen dürften, sagt Luftfahrtexperte Großbongardt, der auch mit einigen Pleiten rechnet - etwa von kleineren nationalen Fluggesellschaften, die vor allem staatlich unterstützt werden, die aber nicht wirklich rentabel fliegen können. Die dürften auch keine Zuflucht bei den großen Netzwerkcarriern wie Lufthansa, der British Airways-Mutter IAG  oder Air France/KLM finden. Stattdessen interessiert sich etwa die Lufthansa für Fluggesellschaften wie die Alitalia-Nachfolgerin ITA Airways. Auch die schwedische Fluggesellschaft SAS könnte bald zu den Übernahmekandidaten gehören, vermutet Großbongardt.

Read full story on DW
Share this story on:-
More Related News
Armin Mueller-Stahl wird 95 - ein Mann, viele Talente

Erst war er ein erfolgreicher Schauspieler in der DDR, dann im Westen und schließlich machte er in Hollywood Karriere. Der Weltstar hat noch mehr Begabungen: Musiker, Autor und Maler.

Instrument des Jahres 2026: Akkordeon mit neuem Image

Das Akkordeon wird weltweit beliebter. Deutschland feiert den Allrounder als Instrument des Jahres 2026. Man findet es inzwischen in allen Genres - von Tango bis Heavy Metal.

Johann Sebastian Bach: Unbekannte Noten in Leipzig entdeckt

Zwei neue Orgelwerke von Johann Sebastian Bach hat das Bach-Archiv Leipzig entdeckt, pünktlich zum 75. Jubiläum des Forschungsinstituts. Und das ist nicht die einzige Überraschung.

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us