
Fit für Olympia: Das muss man zu den Winterspielen wissen
RTL
Andrea Bocelli, Mariah Carey und Lang Lang auf der Bühne, das olympische Feuer brennt doppelt – und erstmals gibt's Skibergsteigen. Was Olympia-Fans von den Winterspielen erwarten können.
Andrea Bocelli, Mariah Carey und Lang Lang auf der Bühne, das olympische Feuer brennt doppelt – und erstmals gibt's Skibergsteigen. Was Olympia-Fans von den Winterspielen erwarten können. Vier Jahre nach den coronabedingten Geisterspielen von Peking kehren die Fans zu Winter-Olympia zurück. In Mailand und Cortina d'Ampezzo wird Geschichte geschrieben. Erstmals teilen sich zwei Orte offiziell die Gastgeberrolle. Und dennoch müsste es statt Mailand und Cortina eigentlich Nord-Italien heißen. Denn die Spiele erstrecken sich auf eine Fläche von etwa 22.000 Quadratkilometer und machen sie zu den ersten dezentralen Spielen der Geschichte. Ein Beispiel: Die alpinen Skirennfahrerinnen tragen ihre Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo aus, die Männer dagegen in Bormio - 300 Kilometer weiter westlich. Für Eröffnungs- und Schlussfeier werden ungewöhnliche Sportstätten fernab der Berge genutzt. Die Eröffnungsfeier findet im Fußball-Tempel San Siro statt, beendet werden die Spiele in der antiken Arena von Verona. 90 Prozent der Wettkampfstätten existierten bereits oder wurden temporär errichtet. Das Dauerthema der vergangenen Jahre war der Neubau der Bob- und Rodelbahn in Cortina d’Ampezzo. Das IOC empfahl, die Wettbewerbe aus Kostengründen an eine bereits existierende Bahn im Ausland zu vergeben. Innsbruck und St. Moritz waren dafür im Gespräch. Doch letztlich verweigerte die italienische Regierung diesen Schritt und setzte einen Neubau durch. Die Kosten für den Neubau belaufen sich mittlerweile auf 120 Millionen Euro. Kritisiert wird der Eingriff in die Natur, zumal die Nachnutzung und die wirtschaftliche Unterhaltung der Bahn unklar ist.













