
Fischotter beschäftigt Teichwirte, Flussfischer und Jäger
n-tv
Teichwirte und Flussfischer fürchten vor allem Fischotter, Gänsesäger und Kormoran. In Regensburg diskutieren sie über den Umgang mit den Beutegreifern. Unterstützung bekommen sie vom Jagdverband.
Regensburg/München (dpa/lby) - Bayerns Fischer und Teichwirte sehen ihre Existenz bedroht - vor allem die Ausbreitung des Fischotters bereitet ihnen Sorgen. Beim Landesfischertag des Bayerischen Landesfischereiverbandes (LFV) in Regensburg diskutierten Fischer, Wissenschaftler und Politiker Lösungsansätze.
Dabei setzen sie auf Verständigung mit Umweltverbänden und auf Verständnis in der Bevölkerung. Der Jagdverband (BJV) steht an der Seite der Fischer, wie bei einem Treffen in München einmal mehr deutlich wurde. Jagdminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hofft auf Konsens.
Die Diskussionen drehte sich auch um die Frage, welche Tiere höheren Schutz genießen: Ist es der Fischotter mehr wert geschützt zu werden als seltene Fischarten und Wasservögel?
