
FIFA kassiert auf WM-Zweitmarkt diesmal mächtig mit
n-tv
Die Weltmeisterschaft 2026 rückt immer näher. Die ersten Eintrittskarten sind verkauft und auch der Zweitmarkt ist eröffnet. Der unterscheidet sich deutlich von vorherigen Turnieren. Die FIFA macht auch hier Kasse. Bei ntv.de wundert sich ein Sportökonom: Hat die FIFA sich verkalkuliert?
Der Ticketverkauf für die Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko, Kanada und den USA geht in die nächste Runde. Die FIFA hat in dieser Woche nun auch die offizielle Plattform für den Weiterverkauf von WM-Tickets gestartet. Die dort angebotenen Tickets überstiegen den Preis für die Tickets auf dem Erstmarkt teilweise um ein Zehnfaches, berichtet "The Athletic". "Wenn sich die Preise durchsetzen, muss die FIFA sich schon fragen, ob sie die Ticketpreise nicht noch zu niedrig angesetzt hat", sagt Sportökonom Dominik Schreyer von der WHU Düsseldorf ntv.de.
Potenzielle Besucher der WM müssen auf dem Zweitmarkt zusätzlich zu den hohen Preisen noch eine Gebühr von 15 Prozent an die FIFA zahlen, die Weiterverkäufer ebenfalls. Bei früheren Weltmeisterschaften durften die Zweitmarktpreise den eigentlichen Ticketpreis nicht übersteigen. Die Gebühren waren auf maximal zehn Prozent begrenzt. Nun aber hat sich die FIFA, den unregulierten Zweitmärkten in Kanada und den USA folgend, von diesem Modell verabschiedet.
