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Ferdinand Hodler in Berlin: Das Unendliche, die Frauen, der Tod

Ferdinand Hodler in Berlin: Das Unendliche, die Frauen, der Tod

Frankfurter Rundschau
Friday, September 17, 2021 07:50:19 PM UTC

Ferdinand Hodler in einer packenden Schau der Berlinischen Galerie.

Linie, Körper, Mimik, Gestik – alles ist Symbol: Seine Blütezeit hatte der Symbolismus zwischen 1890 und 1910. Zwischen Impressionismus und aufkommendem Expressionismus. Die symbolistische Spielweise war die Décadence, Ausdruck für den Verfall der Epoche in schwüler Sinneslust. Und in Allegorien von Landschaft und Körper. Ferdinand Hodler, geboren 1853 in Bern, gestorben 1918 in Genf, spielte auf beiden Klaviaturen. In der Berlinischen Galerie erzählen jetzt 50 Gemälde Hodlers von einem außergewöhnlichen Künstler. Allein 30 Werke kommen vom Kooperationspartner, dem Kunstmuseum Bern. Es ist 40 Jahre her, seit Hodlers Werk zuletzt in Berlin zu sehen war, damals in der Neuen Nationalgalerie.

Hodler war eine Schlüsselfigur der europäischen Moderne um 1900. Er malte seine suggestiven und avantgardistisch „parallelistischen“ Figuren-Kompositionen, lange bevor 1916 in der Züricher Spiegelgasse im Cabaret Voltaire der mit Nonsens provozierende Dadaismus ausgerufen wurde. In der Schweiz ist Hodler ein Nationalheiliger. Weniger bekannt aber ist, dass sein Weg zum internationalen Ruhm dereinst eng mit der deutschen Hauptstadt, mit der Kollegialität von Max Liebermann und Edvard Munch verbunden war, sich ihm von Berlin aus die Kunstwelt öffnete. Gelebt aber hat der Schweizer hier nie. Der geschickte Netzwerker und Freund Gustav Klimts war der Berliner Secession und dem Deutschen Künstlerbund beigetreten und bekam von 1898 bis 1914 mindestens 40 Ausstellungen, allen voran in den Kunstsalons Fritz Gurlitts und Paul Cassirers.

Das erste Bild, das Ende des 19. Jahrhunderts beim preußisch-nüchternen Berliner Publikum zuerst für Befremdung, dann für frenetische Begeisterung sorgte, war das so gnadenlos lebensnahe wie allegorische Generationen-Panorama „Die Lebensmüden“ von 1892: Gereiht sitzen auf einer Bank vier alte bärtige Männer in weißen mönchischen Gewändern zusammen mit einem jungen Kerl, dessen erschöpften nackten Körper nur ein Leinentuch zusammenzuhalten scheint. Daneben, sozusagen als Gegenstück, die „Heilige Stunde“: Fünf nackte Frauen, umgeben von einem Blumenkranz. Der Titel suggeriert einen christlichen Zusammenhang, den Verweis auf Madonnen-Bilder. Bei diesem Motiv, von dem Hodler eine ganze Serie malte, beschäftigte ihn die Einheit, die einerseits Mensch und Natur, andererseits die Menschen nach seiner Theorie parallel verbindet.

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