
Faktencheck: Wie Kinderbilder für Propaganda missbraucht werden
DW
Schreiende Mädchen, blutüberströmte Jungen - nicht alle herzzerreißenden Bilder aus Gaza und Israel sind authentisch. Einige sind schon jahrealt, oder sie stammen aus ganz anderen Konflikten.
Das Leid hat viele Gesichter. Der Umgang mit ihm ebenso. Manche trauern still, in sich gekehrt. Andere wollen ihren Gefühlen Ausdruck verleihen, sie mit möglichst vielen teilen. Gerade diese Form der Trauerbewältigung findet oft in den sozialen Medien statt, besonders nach Tragödien wie Naturkatastrophen, Anschlägen, Unfällen oder Angriffen. So auch zu beobachten im Israel-Gaza-Konflikt, der aktuell durch eine Feuerpause unterbrochen ist. Doch die Feeds der Plattformen sind weiterhin voll von Bildern des Schreckens, der Trauer, der Wut. Aber sind all diese Fotos und Emotionen wirklich echt? Beide Seiten des Konflikts unterstellen sich gegenseitig, Propaganda zu betreiben. Tatsächlich wird manipuliert, und zwar nach DW-Recherchen ausgerechnet mit den Schwächsten in der Krise, den Kindern.More Related News
