
Fahrer, Köche, Sanitäter, Logistiker. Alles, nur keine Soldaten
Die Welt
Hunderte Russen befinden sich in der Ukraine in Kriegsgefangenschaft. WELT durfte die zentrale Einrichtung an einem geheimen Ort im Westen des Landes besuchen und mit Inhaftierten sprechen. Auffällig ist eine Gemeinsamkeit dieser Männer.
Für diese Männer macht der Krieg Pause. Da ist ein 20-Jähriger „aus Leningrad“, wie er St. Petersburg nennt, der ein Bein verloren hat. Ein junger Mann um die 30 aus Donezk, dem ein Unterarm fehlt. Oder ein Mittvierziger aus dem Ural, mit einer dicken Brille, der noch alle Gliedmaßen hat und sich die Sowjetunion zurückwünscht. Hunderte Männer sind es hier.
Sie alle haben überlebt. Und sind im zentralen Lager für Kriegsgefangene in der Westukraine gelandet. Wo genau, darf nicht veröffentlicht werden. Es ist ein karger Bau: Schlafsäle, eine Kantine, Werkstätten, ein Hospital. Regelmäßig kommen neue Gefangene an, andere werden ausgetauscht. Aber viele sind mehrere Monate hier.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












