
Für viele Afghanen ist die Türkei nur Durchgangsstation in die EU
Die Welt
Der Flüchtlingsdeal zwischen EU und Türkei ist schon lange brüchig - doch jetzt, da viele Menschen aus Afghanistan flüchten, nimmt der Konflikt eine neue Dimension an. Ankara spricht eine unverhohlene Drohung aus.
Die Türkei ist das weltgrößte Aufnahmeland für Flüchtlinge, doch in der Bevölkerung herrscht eine feindselige Stimmung. Falschmeldungen in den sozialen Medien und die Rhetorik einiger Politiker heizen die Spannungen an. Dass jetzt mehr und mehr Menschen aus Afghanistan vor den Taliban fliehen, verschärft den Konflikt noch. Schätzungen zufolge kommen in der Osttürkei täglich zwischen 500 und 2000 Afghanen an. Zwar hält der österreichische Kanzler Sebastian Kurz statt der EU unter anderem die Türkei für den „richtigeren Ort“ für afghanische Flüchtlinge. Ankara hat aber bereits klargestellt, dass man dazu nicht bereit sei. „Die Türkei wird weder Grenzwächter noch Flüchtlingslager der EU sein“, so das Außenministerium. Für die EU wird das ein Problem.
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