
Ex-Polizistin nach tödlichem Schuss auf Schwarzen schuldig gesprochen
Die Welt
Der Fall hatte in den USA Proteste und Ausschreitungen ausgelöst: Im April war der 20-jährige Daunte Wright bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Jetzt wurde die verantwortliche Polizistin des Totschlags für schuldig befunden.
Acht Monate nach dem tödlichen Schuss auf einen jungen Afroamerikaner in einem Vorort der US-Stadt Minneapolis ist die Ex-Polizistin Kim Potter schuldig gesprochen worden. Eine Geschworenen-Jury befand die 49-Jährige am Donnerstag in zwei Anklagepunkten des Totschlags für schuldig. Potter hatte den 20-jährigen Daunte Wright im April offenbar versehentlich erschossen, weil sie statt nach ihrer Elektroschockpistole nach der Dienstwaffe griff.
Potter sprach in der Folge von einem Unfall und plädierte vor Gericht auf nicht schuldig. Über das Strafmaß wird voraussichtlich im Februar entschieden. Der weißen Ex-Polizistin droht für einen Anklagepunkt eine Höchststrafe von 15 Jahren Gefängnis, für den anderen eine Höchststrafe von zehn Jahren. Das tatsächliche Strafmaß dürfte aber gemäß den Richtlinien des Bundesstaates Minnesota deutlich niedriger ausfallen.

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