
Europa bleibt auf der Ersatzbank: Gravierende Auswirkungen durch Trumps Alaska-Treffen befürchtet
Frankfurter Rundschau
Trump und Putin könnten in Alaska über die Zukunft der Ukraine entscheiden. Europa ist bei dem wegweisenden Treffen wieder einmal außen vor.
Brüssel – Am Freitag trifft sich US-Präsident Donald Trump erstmals in seiner zweiten Amtszeit mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu einem Gipfel im US-Bundesstaat Alaska. Das Treffen soll ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg werden. Doch bereits der Austragungsort kann als symbolische Entscheidung gewertet werden. Statt in der Türkei, wo die bisherigen Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine stattgefunden haben, treffen Trump und Putin sich in Alaska – weit weg von Europa und der Ukraine. Diverser Diplomaten befürchten bereits, dass sich diese Symbolik auch auf den Inhalt der Gespräche übertragen könnte. Bleiben die europäischen und ukrainischen Interessen auf der Strecke?













