
Europäische Innenminister gründen neuen „Schengen-Rat“
Die Welt
Ab März wollen die Innenminister der 26 Schengen-Länder regelmäßig zusammen kommen, um über Krisen an den Außengrenzen zu beraten. Vor allem wegen Grenzkontrollen bewegte sich die Staatengruppe zuletzt auseinander. Nun soll eine Reform diesen Trend umkehren.
Auf Vorschlag Frankreichs wollen sich die Innenminister der 26 Schengen-Staaten künftig regelmäßig treffen und vor allem über die Bewältigung von Krisen beraten. Der sogenannte „Schengen-Rat“ solle am 3. März zum ersten Mal tagen, sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Donnerstag nach einem informellen Treffen mit seinen EU-Kollegen in Lille.
Im Schengen-Raum, dem 22 EU-Staaten und 4 weitere europäische Länder angehören, gibt es normalerweise keine stationären Grenzkontrollen. In den vergangenen Jahren hatten Deutschland, Frankreich und andere Länder zum Teil aber wieder Kontrollen eingeführt. Dies begründeten sie unter anderem mit Terrorgefahr und damit, dass Asylsuchende unerlaubt von einem Land ins nächste ziehen.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












