Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
Euro fällt auf Parität zum US-Dollar

Euro fällt auf Parität zum US-Dollar

DW
Tuesday, July 12, 2022 05:28:37 PM UTC

Es ist eine gefährliche Mixtur, die dem Euro derzeit zu schaffen macht: Zum einen eine drohende Rezession in der Euro-Zone, zum anderen der wachsende Zinsabstand zu den USA.

Der Euro hat am Dienstagmorgen wieder die Parität zum US-Dollarerreicht, ein Euro entsprach also genau einem Dollar. Das geschah zum ersten Mal seit fast 20 Jahren. Der Kurs erholte sich zwar schnell wieder. Doch Ökonomen rechnen damit, dass es für die europäische Gemeinschaftswährung noch weiter bergab gehen könnte.

Die Gemeinschaftswährung verliert gegenüber dem Dollar zwar schon seit Monaten an Wert. Doch die aktuelle Schwäche führen die Experten auf die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zurück. Der drohende Stopp russischer Gaslieferungen trifft vor allem Europa. "Auf die Konjunktur in den USA hätte das wenig Auswirkungen", vermutet Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte der Commerzbank. Sollte es soweit kommen, rechnen Ökonomen mit einer Rezession. Die Besonderheit dabei: Es wäre eine "inflationäre Rezession". "Normalerweise sinken in einer Wirtschaftsabschwächung auch die Preise", erklärt Leuchtmann. Doch weil die Importpreise so stark steigen - vor allem die für Rohstoffe, also auch Öl und Gas, importiert Europa gerade Inflation.

"Das schwächt die Wirtschaft zusätzlich", erklärt Martin Lück, Leiter Kapitalmarktstrategie für Deutschland, die Schweiz, Österreich und Osteuropa beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock. Mit einer "normalen Rezession" können die Finanzmärkte besser umgehen, sagt der Ökonom. "Der furchtbare Vernichtungskrieg und die hohen Preise dämpfen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen." Einen wesentlichen Grund für die Euroschwäche sieht Lück aber auch in den Unterschieden der Geldpolitik diesseits und jenseits des Atlantiks. "Die amerikanische Notenbank Fed ist viel schneller und deutlicher auf die Bremse getreten als die Europäische Zentralbank das tun wird", ist er überzeugt. Allerdings ist die Steuerung der Geldpolitik für die europäische Zentralbank derzeit auch besonders schwierig.

Die Zinsunterschiede zwischen den USA und dem Euroraum haben in der letzten Zeit weiter zugenommen. Denn während die Fed schon drei Zinsschritte unternommen hat und die Zinsen zunächst um 25 Basispunkte, dann um 50 und zuletzt sogar um 75 auf nun 1,5 bis 1,75 Prozent angehoben hat, liegt der Leitzins im Euroraum noch bei null Prozent - Banken müssen für ihre Einlagen bei der EZB weiter Strafzinsen von 0,5 Prozent zahlen.

Am Donnerstag kommender Woche (21.7.) sollen die Zinsen dann um 25 Basispunkte angehoben werden, im September vielleicht um weitere 50 Basispunkte. "Zuletzt sind aber Zweifel aufgekommen, ob die EZB dabei bleibt", sagt Christian Apelt, Devisenexperte der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Sie ist auf jeden Fall in einem Dilemma: Geht sie zu stark gegen die Inflation vor, die aktuell im Euroraum bei 8,6 Prozent liegt, steigt das Risiko einer Rezession. Tut sie zu wenig, wird wieder mehr Inflation importiert.

Read full story on DW
Share this story on:-
More Related News
Ölboom mit Schattenseiten: Risiken für Umwelt und Menschen

Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt, Trump drängt auf mehr Förderung. Doch Beispiele aus anderen Ländern zeigen: Ein neuer Ölboom am Orinoco könnte Umwelt und Bevölkerung teuer zu stehen kommen.

Wie schützt Deutschland seine kritische Infrastruktur?

Öffentliche Dienste, Kommunikation, die Versorgung mit Strom und Wasser - das alles und noch mehr zählt zur kritischen Infrastruktur. Sie zu unterhalten und zu schützen ist aufwendig, aber überlebenswichtig.

Wechseljahre: Wenn Hormone der Wirtschaft schaden

Neun Millionen berufstätige Frauen in Deutschland befinden sich in den Wechseljahren und leiden unter Symptomen. Das hat Folgen für die Wirtschaft. Unternehmen könnten einiges tun, um ihre Arbeitskraft zu erhalten.

Chevron in Venezuela: Öl, Sanktionen und Machtpolitik

An dem US-Konzern kommt keiner vorbei: Chevron produziert ein Viertel der Ölexporte Venezuelas und ist frei von US-Sanktionen. Warum der Konzern von Trumps Kurs profitiert und welche Rolle China dabei spielt.

Ölstaat Venezuela: Der Schlüssel liegt bei Chevron

An dem US-Ölgiganten kommt keiner vorbei: Chevron produziert ein Viertel der Ölexporte Venezuelas und ist frei von Sanktionen. Warum der Konzern entscheidend für Venezuelas wirtschaftliche Entwicklung ist.

Weltwirtschaft: Welche Herausforderungen warten 2026?

Von Handelsspannungen und hoher Schuldenlast bis hin zu Befürchtungen einer KI-Blase: Der Weltwirtschaft drohen in diesem Jahr eine Reihe Risiken, die das Wachstum empfindlich dämpfen könnten.

Bulgarien: Der (nicht unumstrittene) Euro ist da!

Das südosteuropäische Land ist nun das 21. Mitglied der Eurozone - ein Lohn für die positive Entwicklung Bulgariens im letzten Jahrzehnt. Doch Misswirtschaft und Korruption stellen eine ernsthafte Herausforderung dar.

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us