
Eugen Block verweigert Aussage im Prozess um seine Tochter
n-tv
Im Prozess gegen seine Tochter greift Eugen Block die Justiz an. Der Unternehmer will nicht als Zeuge aussagen und wirft der Richterin Befangenheit vor. Eine Gerichtssprecherin weist jedoch auf die rechtlichen Hürden für eine solche Verweigerung hin.
Der Hamburger Unternehmer Eugen Block will im Prozess gegen seine Tochter Christina Block wegen der Entführung seiner Enkelkinder nicht aussagen. Der 85-Jährige sei nun als Zeuge geladen, werde aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen, teilte eine PR-Agentur im Auftrag Blocks in Hamburg mit. Als Begründung führt er an, dass er die Vorsitzende Richterin für befangen hält. Er habe zudem eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Präsidentin des Landgerichts gestellt.
Eugen Block hält die Richterin demzufolge für befangen, weil im September ein Text über sie in einer Hamburger Tageszeitung erschienen ist. Darin wurde sie nicht selbst zitiert, aber eine andere Richterin bezeichnet sie unter anderem als "absolute Vollblut-Richterin, die uns hier in Hamburg wirklich guttut".
