
EU und China einigen sich auf Vermittlung bei seltenen Erden
n-tv
China kontrolliert wegen des Zollkriegs mit den USA die Exporte von seltenen Erden seit Kurzem verstärkt. Wenn es in der EU zu Engpässen kommt, dauert es lange, bis neue Rohstoffe geliefert werden. Das soll sich jetzt mit einem neuen Mechanismus ändern.
Angesichts großer Sorgen in Europa wegen Chinas Exportkontrollen auf seltene Erden hat die EU nach eigenen Angaben mit Peking einen neuen Vermittlungsmechanismus vereinbart. "Wir haben uns - und das ist neu - darauf geeinigt, einen verbesserten Export-Liefermechanismus zu haben", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem Treffen mit Ratspräsident António Costa und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Peking. Dadurch könne bei Engpässen ein entstandenes Problem geprüft und gelöst werden, sagte sie.
Wie der Mechanismus genau abläuft, für wen er gilt und welche Zugeständnisse China dabei machte, erklärte die deutsche Politikerin nicht. Der Mechanismus solle mehr Transparenz über die Erteilung der Lizenzen liefern und darüber, wie schnell die kritischen Rohstoffe an die Firmen geliefert werden.
