
Es liegt an den Immobilienbesitzern, ob die Innenstadt überlebt
Die Welt
Onlinehandel und Lockdown haben den ohnehin schon darbenden innerstädtischen Einzelhandel in eine schwere Krise gestürzt. Viele Stadtzentren stehen vor dem Exodus. Um diesen zu verhindern, braucht es völlig neue Konzepte – und einen Sinneswandel bei den Eigentümern der Immobilien.
„Die Stadt von morgen wird den Einzelhandel nicht im Fokus haben“, sagt Ariane Breuer, Mitinitiatorin der Initiative „Die Stadtretter“, die sich als Netzwerk zur Revitalisierung der Innenstädte versteht. „Es wird nicht gelingen, jedes leere Ladenlokal wieder an einen Einzelhändler zu vermieten“, ist Breuer überzeugt. „Manufakturen, Bildungseinrichtungen, Kunst- und Kultureinrichtungen, verschiedenste Dienstleistungen – all das muss zurück in die Stadt, um sie lebendig zu machen.“ Das deckt sich mit dem Wunsch vieler Menschen. Wie eine von der Berliner Steinbeis-Hochschule in Auftrag gegebene Befragung zeigt, wünschen sich die Menschen in der Innenstadt vor allem Kultur, Gastronomie und Platz für den Austausch. Solche Ideen lassen sich jedoch nur realisieren, wenn eine Grundvoraussetzung gegeben ist.
Im Kriegsfall braucht es nicht nur Panzer und Bunker, sondern auch eine stabile Gesundheitsversorgung. Pharmamanager Simon Goeller sieht Europas Medikamentenmarkt nicht ausreichend für den Ernstfall gerüstet. Er warnt vor der Abhängigkeit von China und den unabsehbaren Folgen, sollten Antibiotika ausgehen.

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