
Erste Supermond-Nacht des Monats steht bevor
n-tv
Aus astronomischer Sicht ist der August in diesem Jahr etwas ganz Besonderes: Es wird gleich zwei Vollmonde innerhalb eines Monats geben. Hinzu kommt, dass diese als Supermonde bezeichnet werden. Doch was ist das Besondere an so einem Vollmond?
Zuerst einmal: Der Begriff des Supermondes ist weder historisch geprägt noch wissenschaftlich anerkannt. Er geht vielmehr auf die Arbeit des Astrologen Richard Nolle zurück, der erstmals 1979 über einen Supermond schrieb. Nolle publizierte den Begriff in Zusammenhang mit seiner These, wonach ein Voll- oder Neumond bei besonderer Erdnähe die Wahrscheinlichkeit für Erdbeben und Vulkanausbrüche erhöht - im Vergleich zu anderen Vollmonden.
Auch wenn Nolles Thesen zum Supermond wissenschaftlich nicht bestätigt werden konnten, hat sich der Begriff des Supermondes als Erklärung für erdnahe Vollmonde in den letzten Jahrzehnten eingebürgert. Gemeint ist damit ein Vollmond, der besonders hell und besonders groß erscheint.
Der Mond kreist um die Erde. Für eine Runde um die Erde benötigt der Mond etwa 27 Tage. Seine Umlaufbahn ist nicht kreisrund, sondern elliptisch. Das führt dazu, dass sich der Mond mal näher und mal weiter weg von der Erde bewegt. Ganz konkret variiert der Abstand des Erdtrabanten von unserem Planeten zwischen 356.400 und 406.700 Kilometern.
