
Erneut zwei Fliegerbomben in Kiel gefunden
n-tv
Zwei 250-Kilogramm Fliegerbomben halten am Sonntag die Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes auf Trab. Sie wurden bei Sondierungsarbeiten in Kiel gefunden. Betroffen sind etwa 1.350 Anwohnende.
Kiel (dpa/lno) - Wegen der geplanten Entschärfung von zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg müssen am Sonntag rund 1.350 Menschen in Kiel ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die beiden Blindgänger waren bei Sondierungsarbeiten im Stadtteil Meimersdorf und in Ellerbek-Wellingdorf gefunden worden, wie die Polizei am Morgen berichtete.
In Meimersdorf sind rund drei Dutzend Anwohner betroffen. Sie müssen am Morgen bis 8.00 Uhr ihre Häuser verlassen. Dann werden auch Straßensperrungen eingerichtet. Etwa ab 8.00 Uhr bis zum Ende der Entschärfung wird die Bahnstrecke Kiel-Hamburg in diesem Bereich gesperrt. Es fahren Ersatzbusse. Passagiere, die am Sonntag mit dem Zug zu oder von einem der Kreuzfahrtschiffe im Kieler Hafen reisen, sollen über die Reiseanbieter kontaktiert werden.
Wer während der Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes nicht anderweitig unterkommen kann, kann ab 7.00 Uhr die Räume bei der Freiwilligen Feuerwehr Meimersdorf am Dorfplatz aufsuchen. Die US-amerikanische 250-Kilogramm-Bombe verfügt über zwei Zünder. Sie liegt auf einer landwirtschaftlichen Fläche. Aufgrund ihres Zustands geht der Kampfmittelräumdienst von komplikationslosen Arbeiten aus.
