
Erneut Gedenkbäume für KZ-Opfer beschädigt
Die Welt
Erst vor wenigen Tagen hatten Unbekannte nahe dem ehemaligen NS-Konzentrationslager Buchenwald Bäume beschädigt, die zur Erinnerung an KZ-Opfer gepflanzt wurden. Nun wurden schon wieder zwei Bäume in der Nähe von Weimar zersägt. Das Landeskriminalamt prüft den Fall.
Wenige Tage nach der Zerstörung von Gedenkbäumen nahe dem ehemaligen NS-Konzentrationslager Buchenwald sind unweit von Weimar erneut beschädigte Bäume zur Erinnerung an KZ-Opfer entdeckt worden. Die beiden Kastanien stehen an einem Weg bei Schöndorf, einem nahe dem Lager gelegenen Ortsteil von Weimar, wie die Geschäftsführerin des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda, Rola Zimmer, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Frauen aus dem Ort hatten die Beschädigung am Morgen gesehen. Die Polizei sei informiert. Die Landeseinsatzzentrale bestätigte dies.
Der Sachverhalt werde derzeit vom Landeskriminalamt geprüft, Einsatzkräfte seien vor Ort, sagte ein Sprecher. Weitere Details waren am Samstag nicht bekannt. Schöndorf liegt wenige Kilometer entfernt vom einstigen KZ. Die Stelle, an der die beschädigten Bäume gefunden wurden, ist Zimmer zufolge Teil einer Route der „Todesmärsche“ von KZ-Häftlingen.

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