Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
Energiekrise: Warum wir von dunkleren Städten profitieren

Energiekrise: Warum wir von dunkleren Städten profitieren

DW
Monday, September 12, 2022 06:29:51 PM UTC

Deutsche Städte werden dunkler, das spart nicht nur Strom und Geld, sondern könnte sich in Zukunft auch positiv auf die Gesundheit, das Klima und die Artenvielfalt auswirken.

Wegen hoher Energiepreise haben viele Städte bereits in den vergangenen Wochen darauf verzichtet Wahrzeichen, Denkmäler und prominenten Gebäude wie Rathäuser, Museen oder Bibliotheken bei Nacht zu beleuchten. In Berlin müssen bei rund 200 Objekten die Strahler abgeklemmt werden. Die Siegessäule oder der Berliner Dom stehen damit nachts im Dunkeln. Seit dem 1. September ist mit der Energiesparverordnung nun auch offiziell die Beleuchtung öffentlicher Gebäude von außen untersagt, Leuchtreklame darf nur wenige Stunden am Tag brennen.

Die Stadt Weimar macht morgens die Straßenbeleuchtung 30 Minuten später an und 30 Minuten früher aus. Im Dunkeln steht man deshalb nicht. Die möglichen positiven ”Nebeneffekte” von dunkleren Städten sind vielfältig.

Das Licht in Städten oder vor unserer eigenen Haustür auszuknipsen und nur dort zu beleuchten, wo es wirklich gebraucht wird, spart nämlich nicht nur Strom und Geld, sondern hat einen direkten Effekt auf das Klima und die Artenvielfalt.

Die NGO International Dark Sky Association schätzt, dass jede Nacht etwa ein Drittel der gesamten Außenbeleuchtung in den USA ohne Nutzen brennt. Schon vor der Energiekrise und den gestiegenen Preisen ließen sich so 3 Milliarden Dollar pro Jahr sparen. Für Deutschland liegen uns keine Zahlen vor. Da fossile Brennstoffe weltweit immer noch Hauptenergiequelle sind, trägt allein das Ausschalten von unnützem Licht schon dazu bei Luftverschmutzung und schädliche Emissionen zu reduzieren.

In Indien beispielsweise stoße man durch extreme Beleuchtung pro Jahr 12 Millionen Tonnen CO2 aus, so Pavan Kumar von der Rhani Lakshmi Bai Central Landwirtschaftsuniversität in Indien zur DW. Das ist etwa halb so viel wie der gesamte Flug und Schiffsverkehr des Landes pro Jahr. Durch besseres Lichtmanagement ließe sich der Anteil erheblich verringern.

Read full story on DW
Share this story on:-
More Related News
Was das EU-Mercosur-Abkommen für die Umwelt bedeuten könnte

Das lang erwartete Freihandelsabkommen der EU mit dem südamerikanischen Länderverbund Mercosur eröffnet Chancen, Kritiker sehen aber auch Umwelt-Risiken etwa für Regenwälder.

Schuldlos betrunken: Darmbakterien erzeugen Alkohol im Blut

Menschen mit Eigenbrauer-Syndrom werden betrunken, ohne zu trinken – ihr Darm produziert Ethanol. Eine neue Studie zeigt, welche Mikroben dahinterstecken und wie das Mikrobiom sogar vor Gericht relevant werden kann.

Darm als Brauerei: Seltene Krankheit macht betrunken

Menschen mit Eigenbrauer-Syndrom werden betrunken, ohne zu trinken – ihr Darm produziert Ethanol. Eine neue Studie zeigt, welche Mikroben dahinterstecken und wie das Mikrobiom sogar vor Gericht relevant werden kann.

Voynich-Manuskript: Geheimcode bringt Lösung näher

Mit Würfeln und Spielkarten erzeugt ein neuer Code Texte, die dem Voynich-Manuskript verblüffend ähneln. Er löst das Rätsel nicht, zeigt aber, wie ein mittelalterlicher Autor den Text konstruiert haben könnte.

Mpox - die Pandemie, über die niemand spricht

Der große Mpox-Ausbruch 2022 sorgte für Schlagzeilen. Ebenso die kürzlich entdeckte Virusvariante in England. Sonst ist es still um Mpox – obwohl das Virus längst zu einer Pandemie geworden ist. Wie hat es das geschafft?

Ölboom mit Schattenseiten: Risiken für Umwelt und Menschen

Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt, Trump drängt auf mehr Förderung. Doch Beispiele aus anderen Ländern zeigen: Ein neuer Ölboom am Orinoco könnte Umwelt und Bevölkerung teuer zu stehen kommen.

Getreide aus EU-Ländern stark mit Chemikalie belastet

In 16 EU-Ländern wurde in Getreideproben der Abbaustoff TFA nachgewiesen, der mit Gesundheitsgefahren in Verbindung steht. Die EU plant, künftig einige der sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) zu verbieten.

KI erkennt Risiko für 130 Krankheiten - im Schlaf

Aus einer Nacht im Schlaflabor kann eine KI das Risiko für über 130 Krankheiten abschätzen – von Parkinson und Demenz bis Herzinfarkt und Brustkrebs.​ Die Software deckt aber keine Ursachen auf, nur Korrelationen.

Was Trumps Rückzug aus globalen Organisationen bedeutet

Die USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück - viele davon im Klima- und Umweltbereich. Das ordnete US-Präsident Trump an. Welche Folgen hat das für den weltweiten Klimaschutz?

ADHS-Forschung: Warum Hirnscans Experten verblüffen

Neue Hirnscans stellen ein gängiges Erklärmodell von ADHS-Medikamenten auf den Kopf: Stimulanzien aktivieren vor allem Wachheits- und Belohnungssysteme – und nicht die Aufmerksamkeit. Das hat Folgen für die Therapie.

Können ärmere Länder ohne Kohle, Öl und Gas wachsen?

Industrienationen wurden mit Kohle, Öl und Gas reich. Nun sollen ärmere Staaten anders wachsen. Doch ist ein fossilfreier Entwicklungspfad realistisch, bezahlbar und wirtschaftlich sinnvoll?

Warum Plastikverbote nicht wirken - und was sich ändern muss

Vor vier Jahren hat Deutschland dünne Plastiktüten aus dem Verkehr gezogen, in der EU ist Einwegplastik fast komplett verboten. Warum gibt es die Tüten immer noch in Imbissen, Geschäften und als Müll?

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us