Ein Fahrrad aus dem Drucker
Süddeutsche Zeitung
Die Magdeburger Firma Urwahn bringt ihr erstes Gravelbike aus dem 3D-Drucker auf den Markt. Welche Vorteile die teure Technik hat und ob der gebogene Rahmen mehr als nur ein Marketingtrick ist.
Der Radler an der Ampel neben dem Urwahn Waldwiesel.E schaut kurz irritiert. Dann noch einmal genauer. Um schließlich den Daumen hochzurecken und zu grinsen. Fahrradrahmen sind seit Jahrzehnten fast unverändert, aber beim Urwahn Waldwiesel.E ist etwas anders. Da, wo normalerweise die Sattelstange verschwindet, nimmt die Konstruktion eine Kurve, als sei das Metall kurzzeitig geschmolzen und dann wieder abgekühlt. Es ist das Alleinstellungsmerkmal des Herstellers aus Magdeburg, die Biegung soll den Komfort verbessern und das Rad besser als ein herkömmlicher Rahmen federn. Möglich ist das durch die besondere Herstellungsweise: Teile der Fahrräder von Urwahn stammen aus dem 3D-Drucker. Ein Unternehmen in Dresden, dessen Kunden sonst vor allem aus der Luft- und Raumfahrttechnik stammen, produziert sie, indem es Metallpulver schichtweise aufträgt.

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