
Ein besonders schmerzhafter Abend für den FC Bayern und Uli Hoeneß
n-tv
Ein Youngster macht Paris St. Germain verrückt: Désiré Doué ist der Mann, der dem Klub endlich den ersehnten Titel in der Champions League bringt. In München, wo er vergangenen Sommer beinahe gelandet wäre, glänzt er vor den Augen von Uli Hoeneß.
Kurz bevor das Spektakel von München abgepfiffen wurde, fingen die TV-Kameras Uli Hoeneß ein. Der große Mann des FC Bayern saß auf der Tribüne neben seinem ewigen Weggefährten Karl-Heinz Rummenigge. Die beiden Alphatiere plauderten. Worüber, das weiß man nicht. Vielleicht über das Transferdebakel um Florian Wirtz? Vielleicht über das erstaunliche Paris St. Germain, das Inter Mailand im Finale der Champions League beim 5:0 in Stücke riss? Vielleicht auch nur über Désiré Doué, den 19 Jahre alten Matchwinner?
Der doch eigentlich hätte für den FC Bayern spielen sollen. Ebenso wie der FC Bayern dem eigenen Verständnis nach an diesem Abend hätte mitmachen müssen, im erneuten "Finale dahoam". Doch dieser schöne Traum war schon vor ein paar Wochen zerplatzt. Die Münchner waren im Viertelfinale an Inter Mailand zerschellt. Und wer die beiden Duelle gesehen hatte und noch dazu die eine Runde später zwischen den Italienern und dem FC Barcelona, der glaubte, den kommenden Champion Europas gesehen zu haben. Wie abgezockt war diese Mannschaft noch im April gewesen und wie chancenlos nun an diesem 31. Mai?
