
Ein aufgegebenes Land schöpft neue Hoffnung
Die Welt
Vom Westen vergessen, isoliert, bankrott: Die Krise in Venezuela, dem ölreichsten Land der Welt, hat einen Massenexodus ausgelöst, die den ganzen Kontinent bis hin zu den USA in Unruhe versetzt. Ein historischer Wahlsieg könnte nun alles ändern.
Vor ein paar Wochen war Sergio Garrido höchstens ein paar Insidern der venezolanischen Innenpolitik ein Begriff. Inzwischen gibt der 54-jährige neue Gouverneur des Bundesstaates Barinas internationalen TV-Sendern wie CNN oder der BBC Interviews. Er sagt Sätze, die hängen bleiben. „In Barinas wurde die Revolution geboren. In Barinas ist sie auch gestorben“, erklärt der Mann, der mit einer blauen Baseball-Kappe mit einem gelben „V“ für Venezuela auftritt.
Zwei Jahrzehnte lang regierte die Familie des 2013 an einer Krebserkrankung verstorbenen Revolutionsführers Hugo Chávez in Barinas. Zuletzt führte sein Bruder Argenis die Regionalregierung als Gouverneur an. Bis Garrido kam. Selten zuvor hat eine einzelne Regionalwahl in Lateinamerika so viel Aufmerksamkeit bekommen. Denn sie hat das Potenzial, vieles zu verändern: Venezuela, das aufgegebene Land, vom Westen vergessen, isoliert und bankrott, schöpft plötzlich neue Hoffnung.

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