
Edith Stehfest schockiert über K.O.-Tropfen-Witz von Faisal Kawusi: "Schlag ins Gesicht für Opfer"
RTL
Sie war selber schon Opfer und wäre sogar fast daran gestorben. Jetzt rechnet die Sängerin ab.
Es war ein Beitrag, der viele Gemüter erhitzte. Schauspielerin Joyce Ilg postete am Ostersonntag bei Instagram ein Foto von sich und Comedian Luke Mockridge, gegen den bekanntermaßen Vergewaltigungsvorwürfe im Raum stehen. Unter das Foto schrieb sie: "Hat hier irgendwer von euch Eier gefunden? Ich hab nur ein paar K.O.-Tropfen bekommen". Es folgte eine Welle der Empörung, die noch größer wurde, als Comedian Faisal Kawusi darunter einen geschmacklosen Kommentar vom Stapel ließ. Als Songwriterin Carlsson unter das Foto schrieb, dass sie selber fast mal an K.O.-Tropfen gestorben wäre, antwortete Kawusi ihr: "Das nächste Mal werde ich die Dosis verstärken, versprochen." Eine Aussage, die viele schockierte. Darunter auch Sängerin Edith Stehfest (27), die selber schon mit K.O.-Tropfen betäubt wurde. "Ich wäre sogar fast daran gestorben", verrät sie im Interview mit RTL und rechnet mit Faisal Kawusi ab.
"Als Opfer ist das schrecklich, so einen Kommentar zu lesen", sagt Edith Stehfest, die mit 17 unter Einfluss von K.O.-Tropfen vergewaltigt wurde. "So ein Kommentar ist ein Schlag ins Gesicht für die Opfer, darüber macht man keine Witze. Vor allen Dingen nicht, wenn man wie Faisal in der Öffentlichkeit steht und eine Vorbildfunktion hat."
Aber nicht nur Kawusis Kommentar stieß ihr übel auf, sondern auch der Post von Joyce Ilg: "Ich habe extreme Wut empfunden. Wie kann man so blind etwas rausposten? Es ist pietätlos, etwas über K.O-Tropfen zu schreiben und sich dann neben Luke Mockridge auf ein Foto zu setzen. Das verstärkt die ganze Wirkung des Kommentars noch." Sie empfiehlt Kawusi, Mockridge und Ilg den Besuch eines Opfervereins: "Wenn sich die Drei einmal die Geschichte eines Opfers anhören würden, würden sie sich so nicht äußern", meint Edith Stehfest.
Mit ihrer eigenen Geschichte als Opfer konnte Edith durch die rechtskräftige Verurteilung ihres Vergewaltigers weitestgehend abschließen: "Ich bin frei", freute sie sich Anfang des Jahres als ihr Peiniger eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten bekam. Allerdings ist er immer noch nicht hinter Gittern, weil er geflüchtet sein soll: "Ich habe mitbekommen, dass man ihn per Haftbefehl sucht, aber mehr kann ich dazu aktuell nicht sagen."

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