
Durchschnittlich 15.900 Euro Hessengeld für erste vier Wände
n-tv
Beim Kauf der ersten Immobilie fallen meist hohe Nebenkosten für Notar und Finanzamt an. Das Hessengeld soll hier in einem Punkt entlasten. Welchen Anklang hat diese Subvention von Schwarz-Rot?
Wiesbaden (dpa/lhe) - Das bewilligte Hessengeld für Erstkäufer von Immobilien beläuft sich aktuell im Durchschnitt auf rund 15.900 Euro pro Antrag für zehn Jahre. Das seit einem Jahr schwarz-rot regierte Bundesland hat im Rahmen seines neuen Förderprogramms laut dem Finanzministerium bislang 41 Millionen Euro Hessengeld zugesagt. "Über 2500 Anträge wurden schon bewilligt, insgesamt rund 4000 Anträge eingereicht", hieß es weiter in Wiesbaden.
Erstmals floss das Hessengeld am 15. November. Insgesamt gut 1,3 Millionen Euro wurden dem Ministerium zufolge an 831 Familien, Hessinnen und Hessen überwiesen, die bereits in ihren ersten gekauften und eigengenutzten vier Wänden wohnten und dies mit einer Meldebescheinigung nachgewiesen hatten.
Landesfinanzminister Alexander Lorz (CDU) sprach von einem guten Jahr 2024 für Hessinnen und Hessen, die mit dieser Unterstützung ein Zuhause gefunden und so auch für die eigene Zukunft vorgesorgt hätten. Das Hessengeld sei "bundesweit einzigartig".
