
Drogenlabor in Nauen: U-Haft für zwei Tatverdächtige
n-tv
Die Entdeckung eines riesigen Drogenlabors im Havelland verblüfft selbst erfahrene Ermittler. Entsprechend schwierig sind die Aufräumarbeiten. Auch der Katastrophenschutz hilft mit.
Nauen (dpa/bb) - Im Fall des von Ermittlern entdeckten Drogenlabors im Havelland sind die beiden Tatverdächtigen inzwischen in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde am späten Donnerstagabend erlassen, wie ein Sprecher des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Den 41 und 50 Jahre alten Männern wird "gemeinschaftliches bandenmäßiges unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge" vorgeworfen. Der Mindeststrafrahmen für dieses Delikt liegt laut Staatsanwaltschaft bei fünf Jahren Freiheitsstrafe.
Um 8.00 Uhr sollten heute die Aufräumarbeiten in dem Drogenlabor in Nauen fortgesetzt werden. Aufgrund der Mengen an Drogen, Chemikalien und Müll geht der Sprecher des Zollfahndungsamtes nicht davon aus, dass an einem Tag alles erledigt werden kann. "Wir können nicht einfach alles wegräumen. Wir müssen immer erst mal wissen, was wir da vor uns haben", sagte er. Der Katastrophenschutz helfe trotz des Feiertags mit 40 Kräften.
