Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
DR Kongo: Forschung über den Wipfeln des Regenwaldes

DR Kongo: Forschung über den Wipfeln des Regenwaldes

DW
Sunday, July 31, 2022 06:19:08 PM UTC

Für die Kolonialmacht Belgien sollte das Institut in Yangambi einst erforschen, wie sich der Kongo-Regenwald ausbeuten lässt. Im Kampf gegen den Klimawandel hat der Standort nun ein Comeback. Von Jonas Gerding, Yangambi.

Es ist bald sieben Uhr morgens. Die Luft ist noch kühl und die Sprossenleiter feucht, auf der Thomas Sibret gut 55 Meter in die Höhe kraxelt, bis er die oberste Plattform des stählernen Turms mitten im Regenwald erreicht. Die Aussicht beeindruckt den 29-jährigen Belgier von der Uni Gent immer noch - auch wenn er eigentlich für die Geräte gekommen ist, die rund um ihn fiepen: Sensoren, die Windgeschwindigkeiten, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, vor allem aber das CO2 messen, das aus dem Regenwald auf- und absteigt. 

Derlei Messtürme stehen vielerorts, in erster Linie im Amazonas-Gebiet in Südamerika und in Südostasien, sagt Sibret: "Aber es zeigt sich immer mehr, dass die Zusammensetzung und die Eigenschaften der Regenwälder komplett unterschiedlich sind." Es ist eine Wissenslücke der Menschheit, die kongolesische und europäische Forschungseinrichtungen mit dem Turm im Regenwald bei Yangambi in im Norden der Demokratischen Republik Kongo seit gut zwei Jahren schließen möchten. 

Mindestens zweimal pro Woche muss Fabrice Kimbesa auf den Turm steigen. Der 26 Jahre alte Kongolese reinigt und prüft die empfindlichen Messgeräte. Kimbesa war schon bei einem vorherigen Forschungsprojekt der Uni Gent im Kongo dabei. "Da es nicht die Möglichkeit gab, zur gleichen Zeit im Kongo und in Gent zu sein, hat man mir die Verantwortung vor Ort überlassen. Und das hat gut geklappt – und ich habe viel gelernt", erzählt er. Und so wurde er auch dieses Mal ins Team geholt. 

In den Gründungsjahren des Forschungszentrums wäre das kaum denkbar gewesen. Damals, in den 1930er-Jahren wurde die einheimische Bevölkerung von den belgischen Kolonialherren vor allem dazu verdammt, auf Plantagen für Kautschuk, Palmöl und Kakao zu schuften. 

Nun kommen erneut Wissenschaftler aus Belgien und Forschungsmittel aus Europa, um das Potenzial des Regenwaldes als CO2-Speicher besser zu verstehen und ihn angesichts des Klimawandels nachhaltig zu bewirtschaften. Eine europäisch-afrikanische Partnerschaft auf Augenhöhe soll dies sein - was nicht ganz einfach ist. 

Read full story on DW
Share this story on:-
More Related News
Getreide aus EU-Ländern stark mit Chemikalie belastet

In 16 EU-Ländern wurde in Getreideproben der Abbaustoff TFA nachgewiesen, der mit Gesundheitsgefahren in Verbindung steht. Die EU plant, künftig einige der sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) zu verbieten.

KI erkennt Risiko für 130 Krankheiten - im Schlaf

Aus einer Nacht im Schlaflabor kann eine KI das Risiko für über 130 Krankheiten abschätzen – von Parkinson und Demenz bis Herzinfarkt und Brustkrebs.​ Die Software deckt aber keine Ursachen auf, nur Korrelationen.

Was Trumps Rückzug aus globalen Organisationen bedeutet

Die USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück - viele davon im Klima- und Umweltbereich. Das ordnete US-Präsident Trump an. Welche Folgen hat das für den weltweiten Klimaschutz?

ADHS-Forschung: Warum Hirnscans Experten verblüffen

Neue Hirnscans stellen ein gängiges Erklärmodell von ADHS-Medikamenten auf den Kopf: Stimulanzien aktivieren vor allem Wachheits- und Belohnungssysteme – und nicht die Aufmerksamkeit. Das hat Folgen für die Therapie.

Können ärmere Länder ohne Kohle, Öl und Gas wachsen?

Industrienationen wurden mit Kohle, Öl und Gas reich. Nun sollen ärmere Staaten anders wachsen. Doch ist ein fossilfreier Entwicklungspfad realistisch, bezahlbar und wirtschaftlich sinnvoll?

Warum Plastikverbote nicht wirken - und was sich ändern muss

Vor vier Jahren hat Deutschland dünne Plastiktüten aus dem Verkehr gezogen, in der EU ist Einwegplastik fast komplett verboten. Warum gibt es die Tüten immer noch in Imbissen, Geschäften und als Müll?

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us