
Donald Trump verbreitet Angst und Schrecken in der Formel 1
n-tv
Das Zoll-Beben des US-Präsidenten bekommt auch die Formel 1 zu spüren. Beim Branchentreff in Miami kann der weltweite Kreisverkehr zeigen, wie er mit Drohungen und Kursschwankungen umgeht.
Auf einmal war Donald Trump da. Im Anlauf auf seine zweite Kür zum US-Präsidenten nutzte er die Formel-1-Bühne in Miami im vergangenen Jahr für seinen persönlichen Vorwahlkampf und inszenierte sich nach dem Premierensieg von Lando Norris als dessen Glücksbringer. Für Trump war es ein unkomplizierter Abstecher, liegt doch sein privates Anwesen Mar-a-Lago nur rund 100 Kilometer vom Hard Rock Stadium, dem Herzen des Sonnenschein-Grand-Prix, entfernt.
Die Nachbarschaftszeitung "Palm Beach Post" will nun erfahren haben, dass der US-Präsident mal wieder daheim in Florida ist und erst am Sonntag seine Residenz wieder verlassen soll. Das befeuert Spekulationen über eine erneute Visite ans Miami International Autodrome. Ob Trump nun an der Rennstrecke erscheint oder nicht: Sein eingeschlagener Wirtschaftskurs verunsichert auch die Formel 1. Und zwar ordentlich.
