
Dobrindt will mit Abwehrzentrum Drohnen-"Wettrüsten" gewinnen
n-tv
Die Bedrohungslage durch Drohnen ist unübersichtlich. Auch die Reaktionen darauf. Nach Vorfällen am Münchner Flughafen prescht Bayern voran und will die Polizei stärken. Die Bundeswehr hilft auch bereits. Auf Bundesebene soll ein Abwehrzentrum entstehen. Eine Expertin hält auch dies für nicht ausreichend.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat seine Pläne für eine bessere Drohnenabwehr präzisiert. Eine Grundgesetzänderung sei nicht nötig, damit die Bundeswehr wie von ihm geplant Amtshilfe leisten kann, sagte der CSU-Politiker in München bei einem Treffen mit europäischen Amtskollegen. Zu den Hintergründen der jüngsten Drohnen-Überflüge am Flughafen München äußerte er sich nicht.
Eine Sprecherin des bayerischen Innenministeriums bestätigte dem BR, dass die Bundeswehr bereits um Amtshilfe ersucht worden sei. Wie das Operative Führungskommando der Bundeswehr bestätigte, unterstützen nun auch Einheiten der Truppe den Anti-Drohnen-Kampf am Flughafen München. Dabei gehe es darum, Drohnen rechtzeitig aufzuspüren. Weitere Details wurden nicht genannt.
