
Dobrindt erklärt geplantes Einbürgerungsgesetz für „nicht zustimmungsfähig“
Die Welt
Die CSU hat ihren Widerstand gegen das geplante Einbürgerungsgesetz der Ampel-Koalition bekräftigt. Landesgruppenchef Alexander Dobrindt warf dem Innenministerium vor, mit der Reform Integrationsbemühungen überflüssig zu machen.
Die CSU hat ihren Widerstand gegen das von der Ampel-Regierung geplante neue Einbürgerungsrecht bekräftigt. Der Gesetzentwurf, der seit Freitag in den zuständigen Ressorts der Bundesregierung abgestimmt wird, sei „nicht zustimmungsfähig“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Wochenende gegenüber WELT.
„Wenn man am Anfang leichtfertig eine Staatsbürgerschaft vergibt, werden Integrationsbemühungen nicht befördert, sondern man muss sie am Schluss gar nicht mehr leisten“, bemängelte Dobrindt.

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












