
Die Zukunft des Währungssystems wird in Washington entschieden
Die Welt
Immer mehr Länder stellen sich gegen den US-Dollar und wollen dessen Hegemonie in der Welt beenden. Die Chance, dass der Euro seine Rolle einnehmen könnte, habe Europa jedoch verspielt, sagt der Ökonom Gunther Schnabl. Wenn überhaupt, dann sieht er nur einen möglichen Ersatz.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat jüngst die privilegierte Rolle des US-Dollars im Weltwährungssystem beklagt. Da sehr viele Transaktionen auf den internationalen Güter-, Rohstoff- und Finanzmärkten in Dollar abgewickelt werden, stabilisieren die meisten Länder außerhalb Europas ihren Wechselkurs gegenüber dem Dollar.
Sie halten deshalb beträchtliche Dollarreserven, die den USA zusätzliche Staatsausgaben ermöglichen, einschließlich einer kostspieligen Armee. Durch Inflation können die USA ihre internationale Verschuldung entwerten. Der französische Präsident Valéry Giscard d’Estaing sprach einst von einem exorbitanten Privileg.

Der Dax hat einen Rekord erreicht und auch die Aktien an den US-Börsen reüssieren wie nie. Wer es bislang verpasst hat, die Kraft des Kapitalmarktes für die Schaffung von Wohlstand zu nutzen, kann damit jetzt beginnen. WELT stellt die ETFs vor, mit denen es Sparer besonders klug zur Million schaffen.












