
Die USA sind stolz auf ihren Papst - aber nicht alle
n-tv
In den Vereinigten Staaten zeigen sich die Medien über die Wahl des neuen Papstes überrascht. Der ist weder so US-amerikanisch, noch so konservativ, wie manche gerne hätten. Präsident Trump gratuliert, sein Vize auch. Eine wichtige rechte Stimme aus Trumps MAGA-Bewegung schimpft.
Ungläubigkeit und Erregung auf allen Kanälen. Die US-Fernsehsender sind genauso überrascht wie wahrscheinlich die ganze Welt: Kardinal Robert Prevost ist der neue Papst, ein US-Amerikaner. Zum ersten Mal. "Ein Mann aus Chicago, werden die US-Amerikaner sagen", bemerkt ein Vatikan-Reporter im Fernsehen. Und schiebt hinterher: "Die Südamerikaner werden sagen: Ein Mann aus Peru."
Auch der US-Präsident ist begeistert. "Es ist solch eine Ehre, dass er der erste amerikanische Papst ist", lässt Donald Trump bei Truth Social wissen. Trump bezeichnet sich als Christen, ist jedoch kein Katholik. Aber: Er freue sich schon, den neuen Papst zu treffen, schreibt er: "Es wird ein sehr bedeutsamer Moment sein!"
