
Die Sozialistin, die Amerikas Flüchtlingsstrategie retten soll
Die Welt
Honduras künftige Präsidentin und die US-Regierung bilden eine Schicksalsgemeinschaft. Kann die Linkspolitikerin den Krisenherd nicht stabilisieren, geht die Migration gen Norden ungehindert weiter. Ein riesiges Problem auch für US-Vizepräsidentin Harris. Denn um die USA ist es in Mittelamerika einsamer geworden.
Freiwillige Helfer haben die Tribünen des Nationalstadions in Tegucigalpa für den großen Tag mit Pinsel und Farbtopf in ein blau-weißes Gesamtkunstwerk verwandelt – den honduranischen Nationalfarben. Damit bietet sich den zahlreichen prominenten Gästen ein imposanter Anblick, wenn die neue Präsidentin Xiomara Castro (62) an diesem Donnerstag ihr Amt in der 15.000 Zuschauer fassenden Arena antritt. Die Linkspolitikerin darf sich laut lokalen Medienberichten unter anderem auf König Felipe aus Spanien freuen und auf US-Vizepräsidentin Kamala Harris.
Schon anhand der Gästeliste wird klar wie international bedeutsam der Machtwechsel im mit knapp zehn Millionen Einwohnern vermeintlich kleinen Honduras ist. Die Sozialistin Xiomara Castro ist mit mehr als 1,7 Millionen Stimmen nicht nur die historisch meistgewählte Politikerin. Sie ist auch die erste Frau im höchsten Staatsamt in dem mittelamerikanischen Land – und eine Hoffnungsträgerin für US-Präsident Joe Biden und seine Vizepräsidentin Kamala Harris.

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