
Die neue Atomachse drängt Deutschland ins Abseits
Die Welt
Das Kohleland Polen steigt in die Kernenergie ein, um die Klimaziele zu erreichen – und Frankreich will den Milliardenauftrag dafür an Land ziehen. Die neue Atomachse könnte auch die EU-Klimapolitik umkrempeln. Dann steht Deutschland mit seiner Energiewende einsam da.
Es war ein Treffen, von dem kaum jemand Notiz nahm. Dabei dürfte es für das von der EU-Kommission ausgerufene Ziel, die Gemeinschaft bis 2050 auf Klimaneutralität zu trimmen, entscheidend sein. Es geht um nichts weniger als die Zukunft von Europas Energiewirtschaft. Am 15. Oktober wurde Jean-Bernard Lévy, Chef des französischen Energiekonzerns EDF, von Polens Premierminister Mateusz Morawiecki in Warschau empfangen.
Der französische Gast unterbreitete dem Regierungschef ein Angebot über den Bau von Kernkraftwerken in Polen. Aus polnischen Regierungskreisen heißt es, die Offerte werde in Warschau „sehr ernst“ genommen, Frankreich habe sich in eine Spitzenposition manövriert, um den Zuschlag zu erhalten.

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Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












