
Die EU muss neben den USA und China selbst Hegemon werden
Die Welt
Beim russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erlebt die EU eine Rückbesinnung auf ihre Stärken. Das europäische Modell zeigt sich derzeit widerstandsfähiger und solidarischer, als Despoten wie Putin glaubten. Diese Schritte sollte Brüssel jetzt unternehmen.
Die Corona-Pandemie und der Krieg gegen die Ukraine haben eins gemeinsam: Sie sind ein globaler Gamechanger und werden langfristige Folgen für die geopolitische Weltordnung haben. Putins Russland markiert mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine eine Zeitenwende. Internationale Strategen sprechen längst von einem „neuen Kalten Krieg“, der zwischen dem Westen auf der einen Seite und China sowie Russland auf der anderen an Dynamik gewinnt.
So spricht der frühere Außenminister Südkoreas, Yoon Young-kwan, von drei Dimensionen der Rivalität, die miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig verstärken: eine politisch-militärische, eine wirtschaftliche und eine ideologische. In der Ukraine geht es um die Verteidigung universeller Werte wie Freiheit und Selbstbestimmung mit wirtschaftlichen und militärischen Mitteln. Erstmals in ihrer Geschichte liefert die Europäische Union Waffen an einen Nachbarn im Krieg. Und erstmals hat die EU (im Verbund mit den USA) zu ihren härtesten Waffen gegriffen. Russland ist wirtschaftlich isoliert und finanziell vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten.

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