
Diakonie Karlsruhe stoppt „Qualitätssiegel für Prostitutionsbetriebe“
Die Welt
Ein als „Puff-Siegel“ geschmähtes Vorhaben wird von der Diakonie Karlsruhe nicht umgesetzt, nach dem die Idee einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hatte. Stattdessen werden nun Seminare für Prostitutionsbetriebe vorgeschlagen.
Nach teils heftigen Reaktionen verfolgt die Diakonie Karlsruhe die Idee eines „Qualitätssiegels für Prostitutionsbetriebe“ nicht weiter. „Uns ist bewusst geworden, dass der Begriff sehr ungünstig ausgewählt war“, sagte eine Sprecherin der Diakonie der Nachrichtenagentur dpa.
In einem gemeinsam mit Bordellbetreibern überarbeiteten Positionspapier „Zur Situation der Prostitution in Karlsruhe“ kommt der Begriff nicht mehr vor. Stattdessen werden nun begleitende Seminare für Prostitutionsbetriebe vorgeschlagen, „die sich zur Einhaltung von besonderen Standards im Hinblick auf den Schutz und das Wohl der Frauen verpflichten“.

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