
Deutschlands Staatsfinanzen droht der Titanic-Moment
Die Welt
Auf jeden Bürger, vom Baby bis zum Greis, entfällt bereits jetzt rechnerisch eine Verschuldung von 27.000 Euro. Trotzdem wird die Schuldenbremse von links zur Disposition gestellt. Zugleich wachsen die Begehrlichkeiten aus Südeuropa. Eine gigantische Aufgabe der neuen Regierung.
In diesem Jahr ist die deutsche Staatsverschuldung erstmals über 2,2 Billionen Euro geklettert. Auf jeden Bürger, vom Baby bis zum Greis, entfällt damit rechnerisch eine Summe von 27.000 Euro. Es wäre höchste Zeit, dem Schuldenmachen den Kampf anzusagen. Doch der Trend geht in eine andere Richtung.
Nicht allein auf deutscher Ebene, wo ein neuer Finanzminister enormes Standvermögen brauchen wird, um sich gegen das Aufweichen der Schuldenbremse zu stellen. Auch auf europäischer Ebene gibt es Bestrebungen, Verschuldungsregeln aufzuweichen. Dabei sind die offiziellen Schuldenwerte nur die halbe Wahrheit.

Im Kriegsfall braucht es nicht nur Panzer und Bunker, sondern auch eine stabile Gesundheitsversorgung. Pharmamanager Simon Goeller sieht Europas Medikamentenmarkt nicht ausreichend für den Ernstfall gerüstet. Er warnt vor der Abhängigkeit von China und den unabsehbaren Folgen, sollten Antibiotika ausgehen.












