
Deutschland-Hass als Wahlkampf-Strategie
Die Welt
Die französische Rechtsnationalistin Marine Le Pen startet in den Wahlkampf – und macht Stimmung gegen Deutschland. Frankreichs Präsident Macron stellt sie als nützlichen Idioten von Angela Merkel dar. Le Pen plädiert für ein Bündnis mit einem anderen europäischen Land.
Außenpolitik war noch nie Marine Le Pens Stärke. Doch jetzt, da sich die Chefin des Rassemblement National (RN) zum dritten Mal auf den Präsidentschaftswahlkampf vorbereitet, will sie in dieser Frage Profil gewinnen und stellt sich ausgerechnet in eine Linie mit Charles de Gaulle: „Ich bin nicht mit allem einverstanden, aber ich teile seine außenpolitische Vision, seine Verweigerung der Unterordnung und Unterverwerfung“, sagt Le Pen selbstbewusst. Im Augenblick versucht sie vor allem, sich von ihrem Gegner, dem Europafreund Emmanuel Macron, abzuheben. Sie tut das mit scharfer Kritik an Berlin. Komplett neu ist das nicht. Als Nationalistin war Le Pen immer schon auf Distanz zu Deutschland, ja, sie sah im starken Nachbarn den Sündenbock für das als nationales Verhängnis verstandene europäische Projekt.
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