
Der Weihnachtsklassiker im Visier des FBI
n-tv
Die Tragikomödie "Ist das Leben nicht schön?" von 1946 gilt heute als einer der besten Filme aller Zeiten. Ein Lob, das Zeitzeugen nicht unbedingt teilten. Das FBI sah in dem Weihnachtsfilm sogar einen Angriff auf den Kapitalismus.
Es gibt Filme, die existieren gefühlt seit Anbeginn der Zeit - egal, wie weit zurück man in seinen Kindheitserinnerungen kramt. Sie liefen zur Weihnachtszeit bei Oma und Opa im TV, im Elternhaus, bei Freunden und Bekannten. Unzählige Male hat man sie bewusst oder unbewusst gesehen. Sie geben einem das Gefühl von Wärme und Geborgenheit, im Idealfall von Familie. Eine fundierte Kritik erübrigt sich, denn wer will schon mit seinem inneren Kind streiten?
Die US-Tragikomödie "Ist das Leben nicht schön?" (Originaltitel: "It’s a Wonderful Life") von 1946 ist für Generationen ein solcher Film. In der Nachkriegszeit von US-Regisseur Frank Capra (1897-1991) meisterhaft inszeniert, zählt der Hollywood-Film - mit James Stewart in der Rolle als der mit seinem Leben hadernde George Bailey - zu den besten und gleichzeitig beliebtesten Weihnachtsklassikern schlechthin. Für viele Kritiker und Cineasten ist der seinerzeit mit einem Budget von etwas mehr als drei Millionen US-Dollar inszenierte Film eines der großartigsten Werke der Kinogeschichte.

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