
Der "wehrhafte" Tuchel erhält Lob vom Bayern-Boss
n-tv
Thomas Tuchel eskaliert, die Kritik am Bayern-Trainer ist wegen des Zoffs mit Lothar Matthäus und Dietmar Hamann riesig. Nur nicht von seinem Verein. Im Gegenteil, Präsident Herbert Hainer lobt den Coach. Dieses Zur-Seite-Springen kommt für Thomas Hitzelsperger zu spät.
Präsident Herbert Hainer hält die Reaktion von Bayern-Trainer Thomas Tuchel im Zwist mit den Ex-Nationalspielern Lothar Matthäus und Dietmar Hamann für angemessen und nachvollziehbar. "Ich finde es gut, dass der Thomas jetzt ein Stoppschild gesetzt hat. Mir gefällt es, dass er so wehrhaft ist", sagte Hainer bei MagentaSport. "Er hat genug Druck, wie wir alle bei den Bayern."
Tuchel liegt seit Wochen im Clinch mit den Sky-Analysten Lothar Matthäus und Dietmar Hamann. Der Zwist eskalierte am Rande des Klassikers am vergangenen Samstag in Dortmund (4:0), als Tuchel in mehreren Interviews bockig und sarkastisch auftrat.
"Er hat genug Druck wie wir alle bei den Bayern", sagte Hainer und ergänzte mit Blick auf Matthäus und Hamann: "Jeder kann seine Meinung sagen und Kritik üben. Manchmal hatte man den Eindruck, dass bei uns alles in Schutt und Asche liegt und wir gegen den Abstieg spielen." Er betonte, dass das Gegenteil der Fall sei: "Wir haben noch kein Spiel verloren und haben in der Champions League alle Spiele gewonnen. Ja, wir sind im Pokal ausgeschieden. Nicht gut, aber das kann passieren."
