
Der Sturz der schwedischen Regierung – und die zwei großen Lehren für Deutschland
Die Welt
Um die rechtsnationalen Schwedendemokraten auszugrenzen, musste Schweden zuletzt ein Vielparteien-Bündnis bilden. Nun ist es implodiert, weil sich gezeigt hat: Politische Positionen sind nicht beliebig. Im Zentrum stehen die Themen Mietpreise und Migration.
Schwedens letzte Wahl stürzte die Politik in ein tiefes Dilemma. Über Jahre hatte der Grundsatz gegolten: Niemand arbeitet mit den rechtsnationalen Schwedendemokraten zusammen – analog zur Haltung aller Parteien in Deutschland gegenüber der AfD. Bis dahin hatte es in Schweden stets gereicht, eine Mehrheit ohne Rechtsnationalisten zu schmieden. Vor drei Jahren waren die Schwedendemokraten zu stark geworden, um sie in bewährter Manier draußen zu halten. Man wagte ein Experiment: ein ultrabreites Bündnis über alle Blockgrenzen hinweg, von Linken über Grüne, Liberale bis zu den Konservativen. Am Montag aber kam es zu Bruch.More Related News

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












