
Der Plan hinter Draghis Afghanistan-Initiative
Die Welt
Auf Initiative von Italiens Ministerpräsident Mario Draghi treffen sich die G-20-Staatschefs zu einem Afghanistan-Sondergipfel. Es geht um humanitäre Hilfe und die Frage, wie terroristischen Strukturen im Land bekämpft werden sollen. Doch für Draghi geht es um weit mehr.
Am Dienstag findet unter der italienischen Präsidentschaft ein G-20-Sondergipfel zu Afghanistan statt. Der italienische Ministerpräsident Mario Draghi hatte sich seit der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban Mitte August vehement für das Zustandekommen eines solchen Treffens eingesetzt, das nun digital umgesetzt wird.
Das Ziel des Gipfels soll laut Draghi sein, „dem afghanischen Volk humanitär zu helfen und gleichzeitig die Relevanz der Verteidigung der Menschenrechte und grundlegenden Freiheiten zu unterstreichen“, wie er vergangene Woche bei dem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Rom erklärte. Außerdem solle erörtert werden, wie der Kampf gegen den Terrorismus in Afghanistan fortgesetzt werden könne. Für Draghi allerdings geht es um mehr als die Lage in Afghanistan: Er will sein Land international stärker in den Fokus rücken und hat noch einen weiteren wichtigen Termin im Hinterkopf.

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