
Der DFB will trotz Trump die Politik aus der Kabine halten
Frankfurter Rundschau
Der DFB hat sich für die WM in den USA vorgenommen, politische Debatten zu vermeiden. Doch die Geschichte zeigt: Das ging selten gut.
Für die unvermeidlich in die USA führende Fußball-WM hat der DFB sich fest vorgenommen: Politische Diskussionnen sollen die Kabine nicht erreichen. Ähnliches gelang 1978 eindrucksvoll in Ascochinga (“toter Hund“), als der DFB anlässlich der WM 1978 im seinerzeitigen Unrechtsregime Argentinien ein hermetisch abgeschottetes Erholungsheim der einheimischen Luftwaffe bezog und alle Präsident Neuberger sowie Oberst Rudel brav bei Fuß liefen. Es misslang aber 2018 in Russland (Özil-Erdogan-Debatte) und 2022 in Katar (Kapitänsbindendiskussion). 1978, 2018, 2022 - egal, ob mit oder ohne Politik in der Kabine, folgte jeweils das WM-Aus nach der Vorrunde.













