
Dehoga-Präsident: Außengastronomie macht Städte attraktiver
n-tv
Wenn sich das Leben im Sommer draußen abspielt, wirkt eine Stadt lebendig. Dazu tragen Cafés und Restaurants bei. Gastronomen wollen gerne mehr Außenplätze anbieten - aber zu vernünftigen Bedingungen.
Schwerin (dpa/mv) - Cafés und Restaurants im Nordosten wünschen sich mehr Flächen für Außengastronomie in den Städten. Das erklärt der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, auf dpa-Anfrage.
"Zu einer lebendigen, weltoffenen Stadt gehört auch eine aktive Außengastronomie. Das ist nicht nur gut für das Stadtbild, sondern auch für das Wohlfühlklima", sagt Schwarz. Er bitte die Verantwortlichen in den Städten, daran zu denken, dass sie mit der Bewilligung von Außenflächen nicht den Gastronomen einen Gefallen tun, sondern etwas zum Wohl der Stadt selbst tun.
Die wenigsten Gastronomen hätten eigene Flächen, sie seien auf Konzessionen für öffentlichen Platz in den Städten angewiesen. "Für uns ist wichtig, wie wir das miteinander hinbekommen", sagt der Dehoga-Präsident. Klar sei, dass die Gastronomen "vernünftige Konditionen" bekommen müssten. Bei Umfragen zur Attraktivität von Städten als Wohnort sei eine lebendige Gastronomie ein entscheidender Punkt.
