Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • Singapore
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
      • USA TODAY
      • NBC News
      • CNBC
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
    • Singapore
      • CNA
      • The Straits Times
      • Lianhe Zaobao
DAX im Abwärtstrend: Wie weit runter geht es noch?

DAX im Abwärtstrend: Wie weit runter geht es noch?

DW
Friday, September 23, 2022 05:16:51 PM UTC

Seit Jahresanfang haben die Kurse im Deutschen Aktienindex DAX um 20 Prozent nachgegeben. Auch in dieser Woche ging es überwiegend bergab. Wann ist der Tiefpunkt erreicht?

Für Jörg Krämer, den Chefvolkswirt der Commerzbank, ist die Sache klar: Noch nicht. Zwar seien schon viele negative Nachrichten in den Kursen "eingepreist", viele institutionelle Investoren hätten ihre Aktien auch schon verkauft. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigten aber, dass der Aktienmarkt erst dann einen Boden gefunden habe, wenn die US-Notenbank Fed den Zyklus von Zinserhöhungen abgeschlossen habe und schon wieder daran denke, die Zinsen zu senken. Das aber ist nicht zu erwarten - eher ist das Gegenteil der Fall. Eine Ende des Zinsstakkatos ist vorerst jedenfalls nicht in Sicht. Entsprechend rutschte der Deutsche Aktienindex am Freitag weiter abwärts auf den tiefsten Stand seit bald zwei Jahren.    

Dass es in diesem Jahr so schlecht läuft für den DAX, aber auch die anderen Aktienmärkte weltweit, hat neben den Zinserhöhungen mehrere offensichtliche Gründe: die Lieferkettenprobleme seit dem vorigen Jahr, der russische Angriffskrieg in der Ukraine, der zu den rasant steigenden Energiepreisen und eben in Folge zur Straffung der Geldpolitik geführt hat. Das hat die Gewinnmargen der Unternehmen gedrückt. Das Gros der Kursverluste hätten die Märkte jedoch hinter sich, meint Chris-Oliver Schickentanz, Chefanlagestratege des Vermögensverwalters Capitell.

Zu einer positiven Trendwende brauche es aber noch zwei Dinge, meint er: "Die Analysten müssen im Hinblick auf ihre Gewinnerwartungen etwas realistischer werden, also für die DAX-Konzerne eher leicht sinkende Unternehmensgewinne erwarten."  Und der Markt müsse sich auch noch darauf einstellen, dass die Notenbanken noch stärker die Leitzinsen erhöhen, als sie das bisher erwarten. Das hatte vor wenigen Tagen Fed-Chef Jerome Powell deutlich gemacht. Auch die Europäische Zentralbank lässt inzwischen an ihrem Straffungskurs keinen Zweifel mehr. Denn die Inflation müsse im Euroraum wieder auf zwei Prozent sinken, das hatte zuletzt EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel bekräftigt. Wenn mehr Realismus an den Märkten einkehre, werde es eine Bodenbildung geben, ist Schickentanz überzeugt: "Dann kann 2023 auch durchaus ein versöhnliches Aktienjahr werden."

Man sollte sich aber bei der Anlage nicht auf deutsche Aktien beschränken, warnt Christian Kahler, Geschäftsführender Gesellschafter der Investmentboutique Kahler & Kurz Capital. Deren Börsenwert, die Marktkapitalisierung also, entspreche etwa 1,8 Prozent der globalen Aktienmarktkapitalisierung: "Der deutsche Aktienmarkt ist in den letzten Jahren mehr oder weniger in die Bedeutungslosigkeit versunken", sagt Kahler. Ein Grund: Die oft stark exportorientierten DAX-Konzerne leiden unter der schwächeren Weltwirtschaft und dem starken Dollar. Deshalb blieben die Aussichten für den DAX verhalten.

Es sei denn, es komme bald zum Ende des Ukrainekriegs: "Langfristig ist es sinnvoller, sein Portfolio deutlich internationaler zu streuen." Außerdem sollte man eher auf ausgewählte "Qualitätsunternehmen" setzen. Damit meint er solche Firmen, die wenig Geld verwenden müssen, um zu wachsen, die wenig Kapital im eigenen Betrieb binden und die auch mit der hohen Inflation sehr gut leben können, weil sie die Preise weitergeben können. Die seien aktuell so günstig wie nach der Lehman-Pleite zu haben. "Man muss sich dann für die Börse interessieren, wenn alle weglaufen" sagt Kahler. Und das sei aktuell der Fall, weil viele Anleger ihre Gelder aus Aktienfonds abziehen. Viel Geld ist auch gebunden, weil viele Menschen sparen müssen, damit sie die steigenden Energiepreise bezahlen können.

Read full story on DW
Share this story on:-
More Related News
Preisschock: Der Iran‑Krieg belastet Deutschlands Wirtschaft

Wirtschaftlicher Aufschwung wird dringend gebraucht. Doch teure Energie, steigende Preise und gestörte Lieferketten sind Gift dafür. Die Bundesregierung ist alarmiert, aber reagiert verhalten.

Iranische Luftangriffe schüren Energieängste

Iranische Angriffe auf Raffinerien, Gasanlagen und Öltanker gefährden die globale Energieversorgung und bergen das Risiko schwerwiegender wirtschaftlicher Folgen weltweit. Sie zwingen die Verbraucher zum Sparen.

Der Krieg mit dem Iran und die Ölpreise

Die Ölmärkte bereiten sich nach Angriffen auf den Iran und den Vergeltungsmaßnahmen Teherans auf starke Preisanstiege vor. Iran ist zwar ein wichtiger Ölproduzent, doch die Händler sind aus einem anderen Grund alarmiert.

Wie Deutschland bei industrieller KI auftrumpfen will

Deutschland nutzt KI bereits für eine intelligentere Produktion - mit virtuellen Fabriken, Roboterflotten und seiner neu eingeführten Industrial AI Cloud. Hilft dieser Vorsprung beim KI-Wettlauf mit den USA und China?

Wer profitiert wie vom neuen EU-Handelsdeal mit Australien?

Unter dem Druck von Trumps Zöllen und Chinas industrieller Dominanz legen die EU und Australien alte Handelsstreitigkeiten bei, um ihr immer wieder aufgeschobene Freihandelsabkommen zu besiegeln.

Wohin steuert die deutsche Autobranche?

Die Krise der deutschen Autobauer ist offensichtlich: die Umsätze stagnieren, die Gewinne brechen ein und die Strategie muss immer wieder angepasst werden. Wann geht es wieder aufwärts?

Wohin steuert die deutsche Autobranche?

Die Krise der deutschen Autobauer ist offensichtlich: die Umsätze stagnieren, die Gewinne brechen ein und die Strategie muss immer wieder angepasst werden. Wann geht es wieder aufwärts?

Unicredit will Commerzbank: Eine Bank mit Übernahmehunger

Die italienische Großbank Unicredit möchte die deutsche Commerzbank übernehmen und erhöht den Druck. Welche Strategie verfolgen die Italiener? Und haben sie Aussicht auf Erfolg?

Unicredit will Commerzbank: Eine Bank mit Übernahmehunger

Die italienische Großbank Unicredit will die deutsche Commerzbank übernehmen und erhöht den Druck. Welche Strategie verfolgen die Italiener und haben sie Aussicht auf Erfolg?

Was Afrikas Ölproduzenten gegen Preisschocks tun können

Könnten afrikanische Öl-Länder wie Nigeria und Angola kurzfristig mehr Öl fördern und so die weltweiten Engpässe durch den Krieg im Nahen Osten entschärfen? So einfach ist das leider nicht möglich, erläutern Experten.

Deutschlands Autoindustrie: Zulieferer orientieren sich um

E-Autos und Absatzrückgang - auch die Zulieferer der Autobauer spüren den Umbruch der Branche. Wegen knapper Margen fehlt vielen das Geld für Investitionen. Wer kann, sucht neue Geschäftsfelder.

Autoindustrie: Zulieferer orientieren sich um

E-Autos und Absatzrückgang - auch die Zulieferer der Autobauer spüren den Umbruch der Branche. Wegen knapper Margen fehlt vielen das Geld für Investitionen. Wer kann, sucht neue Geschäftsfelder.

Wird der Goldpreis neue Höhen erklimmen?

Gold, so ein geflügeltes Wort, ist ein sicherer Hafen, in dem man sein Geld in Sicherheit bringen kann. Vor allem in Kriegs- und Krisenzeiten. Jetzt ist Krieg in Nahost - und der Goldpreis bleibt stabil. Was ist da los?

Deutschland gibt Ölreserven frei

Wie hoch wird der Iran-Krieg die Preise für Öl, Benzin und Diesel noch treiben? Die Bundesregierung fürchtet um den Wirtschaftsaufschwung, der ohnehin noch ein zartes Pflänzchen ist.

Revolutionsgarden: Bis Kriegsende keine Öl-Exporte am Golf

Die iranische Elitestreitmacht erneuert ihre Drohungen - weil der Ölpreis ein machtvolles Instrument ist, um Druck auf westliche Staaten aufzubauen. Der Iran-Krieg geht unvermindert weiter.

Weltfrauentag: Wie Gleichstellung im Job möglich ist

Für Frauen in Deutschland ist es noch immer schwer, Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen. Doch es gibt Hoffnung, sagt die bekannte deutsche Soziologin Jutta Allmendinger. Länder wie Island machen es vor.

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us