
Das nächste Jugoslawien
Die Welt
Aus dem vom Bürgerkrieg erschütterten Norden Äthiopiens dringen entsetzliche Nachrichten über Folter, Mord und Massenvergewaltigung. Längst hat der Konflikt das ganze Land erfasst und nährt die Sorge vor einem Zerfall. Nun mischt sich auch noch die Türkei ein.
Die Nachrichten, die aus dem äthiopischen Bürgerkrieg nach draußen dringen, sind zutiefst erschreckend. Mehrere Frauen aus der Kriegsregion Tigray im Norden des Landes sagen laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, sie seien über Wochen hinweg festgehalten und immer wieder massenvergewaltigt worden. Teilweise in Anwesenheit von Familienmitgliedern. Einige der Täter hätten sie mit Nägeln und Steinen misshandelt. Die Vorwürfe richten sich überwiegend gegen äthiopische und eritreische Soldaten, die gemeinsam gegen die aufständische Tigray People’s Liberation Front (TPLF) und ihre Streitkräfte um die Vorherrschaft in Äthiopiens nördlichstem Bundesland kämpfen. Längst hat sich dieser Konflikt zu einem Flächenbrand ausgeweitet.
Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.

„Welchen Beweis brauchen Sie noch?“ – Netanjahu fordert weitere Länder auf, sich Krieg anzuschließen
Bei iranischen Raketenangriffen auf eine Atomforschungsanlage in Südisrael versagt das Flugabwehrsystem, über 100 Menschen werden verletzt. Netanjahu fordert angesichts Teherans Angriffs auf einen Militärstützpunkt von anderen Nationen, sich dem Kampf anzuschließen. Mehr im Liveticker.











