
Darmkrebs-Vorsorge - geht es auch ohne Darmspiegelung?
n-tv
Viele bekommen ein mulmiges Gefühl, wenn eine Darmspiegelung ansteht. Aber es ist ratsam, die Bedenken zu überwinden: Die Untersuchung kann vor Darmkrebs bewahren. Doch wie hoch ist überhaupt die Wahrscheinlichkeit, daran zu erkranken? Und wie macht er sich bemerkbar? Fünf Fragen und Antworten.
Woran man merkt, dass man wirklich 50 Jahre alt geworden ist? Wenn die Einladung zur Darmkrebsvorsorge im Briefkasten liegt. Ein Schreiben, das die Krankenversicherungen nicht ohne Grund verschicken: "Anders als bei vielen anderen Krebsarten gibt es für Darmkrebs eine effektive und wirksame Früherkennung", sagt der Epidemiologe Prof. Hermann Brenner von Deutschen Krebsforschungszentrum. Oder anders gesagt: Es gibt Untersuchungen, die im besten Falle Leben retten und komplizierte Behandlungen vermeiden können.
Je früher ein bösartiger Tumor entdeckt wird, desto besser lässt er sich behandeln - das gilt auch für Darmkrebs. "Und noch wichtiger: Es gibt sogar die Möglichkeit, Vorstufen zu entdecken und zu entfernen, damit es gar nicht erst zum Darmkrebs kommt", sagt Brenner, der die Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung leitet.
Ein Überblick über die wichtigsten Fragen zum Thema anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar:
