
Columbia University entlässt 180 Mitarbeiter nach Trump-Erlass
n-tv
Die US-Regierung macht Ernst. Bildungs- und Forschungseinrichtungen müssen um ihre Förderungen bangen. Einer Universität in New York werden 400 Millionen Dollar gestrichen. Für 180 Angestellte bedeutet dies das Aus. Und es soll nur der Anfang sein.
An der Columbia University werden massiv Arbeitsplätze gestrichen. Grund dafür ist ein Erlass der Regierung Donald Trumps, 400 Millionen Dollar an Bundeszuschüssen zu streichen, weil die Bildungseinrichtung angeblich "jüdische Studenten nicht vor antisemitischer Belästigung geschützt" habe. Der US-Präsident und sein Stab zielten damit auf die mehrfachen Demonstrationen von Studierenden dieser Universität ab.
"Über das gesamte Forschungsportfolio hinweg mussten wir schwierige Entscheidungen treffen", erklärte Unipräsidentin Claire Shipman in einer Mitteilung. "Und leider erhalten heute fast 180 unserer Kollegen, die in geförderten Bereichen gearbeitet haben, Mitteilungen über die Nichtverlängerung oder Kündigung ihrer Verträge."
