
Colin Powell – der Mann, der sich und die Welt belog
Die Welt
Colin Powell arbeitete sich vom Jungen aus der Bronx zum ranghöchsten US-Soldaten hoch, als erster Schwarzer in dieser Position. Später wurde er Außenminister der USA – und beging den größten Fehler seiner Karriere. Nun ist er mit 84 an Covid-19 gestorben.
Es kann keine leichte Kindheit gewesen sein. Colin Powell, Jahrgang 1937, wurde in New York geboren, wuchs in der Bronx auf — seine Eltern waren Einwanderer aus Jamaika: dunkelhäutige Leute, die nicht nur afrikanische Sklaven, sondern auch weiße Schotten unter ihren Vorvätern hatten. In der Zeit, in der Powell in der Südbronx lebte, war dieser Stadtteil von New York noch nicht mehrheitlich schwarz und hispanisch, wie er es heute ist; er war sehr jüdisch.
Powell arbeitete als Schüler in einem Laden für Kindermöbel, um sich etwas Geld zu verdienen. Und weil die Inhaber des Ladens natürlich Juden waren, lernte der schwarze Junge binnen kürzester Zeit Jiddisch, jene Melange aus Mittelhochdeutsch, Hebräisch und Slawisch, in der vor allem die Juden Osteuropas miteinander kommunizierten.

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