
Chinas Magnesium-Dekret versetzt die deutsche Industrie in Angst
Die Welt
Magnesium-Monopolist China stellt seine Lieferungen ein – mit enormen Folgen, nicht nur für die Aluminiumhersteller. Der Lieferstopp betrifft weite Teile der deutschen Industrie auf dramatische Weise. Noch vor Weihnachten droht ein großflächiger Produktionsstopp.
An einem Montag Mitte September im Verwaltungsbezirk Yulin, Kreis Fugu, in der Volksrepublik China verschickt die „Entwicklungs- und Reformkommission“ des Bezirks ein Dekret. Betreff: „Doppelkontrolle des Energieverbrauchs.“ In Deutschland löst diese unscheinbare Anordnung einer weit entfernten Behörde eine nervöse, fast schon panikartige Reaktion aus.
Mittlerweile sind mit den Vorgängen in der chinesischen Provinz das Bundeswirtschaftsministerium und das Auswärtige Amt in Berlin befasst. Denn das Yulin-Dekret bedroht die Rohstoffversorgung der gesamten Metallindustrie an einem besonders heiklen Schwachpunkt. Noch vor Weihnachten droht in großen deutschen Werken der Produktionsstopp.

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